

Vom musikalisch unverzeihlichen Schluss einmal abgesehen, bietet sich in der Kammeroper eine bemühte Inszenierung eines ungeschliffenen Diamanten der Wiener Klassik aus der Feder einer Komponistin: Mit Isacco wird die biblische Geschichte um die Opferung des jungen Isaak durch dessen Vater Abraham auf die Bühne gebracht. Während das Stück zeitgenössisch gegenreformatorisch den katholischen Glauben stärken sollte,…