Kategorie: Wien

  • Schrenk diesmal, nicht Strunk

    Schrenk diesmal, nicht Strunk

    Lukas Schrenk und Nils Strunk sind das wohl derzeit beliebteste Autorenduo auf den großen Wiener Bühnen. Derweil fungierte bisher nur Strunk als Gesicht in den durchweg umjubelten Stücken, wie der Zauberflöte oder auch der Schachnovelle am Wiener Burgtheater. Nun aber doziert auch Lukas Schrenk gewissermaßen sein Debüt in Wien in einer rasanten Geschichtsstunde.

  • Operette macht Kurzweil

    Operette macht Kurzweil

    Genau genommen handelt es sich bei Benamor gar nicht um eine Operette, sondern um eine Zarzuela. Die spanische Version dieser leichten Musiktheaterform. Und das ist auch der Abend durch und durch: leicht und spanisch. Das gereicht der Inszenierung zum Vor- wie Nachteil.

  • Alle wissen’s, keiner sagt’s

    Alle wissen’s, keiner sagt’s

    Das Ferienhaus. Der Titel lässt einen idyllischen Sommer vermuten oder einen Mord den Poirot aufklären muss. Beides gibt es auch – Sommer und Mord –, nur in einem wesentlich beklemmenderen und tragischeren Umfeld. 

  • brennendes Haus – Kritik (05.11.25)

    brennendes Haus – Kritik (05.11.25)

    Das Dorf wird nicht mehr schweigen. Die Kleine lädt uns in ihre stumme und dunkle Heimat ein, über der Krähen wachen und Dungsgestank liegt – sie ist die erste Stimme, die die sprachlose Landschaft in Worte fasst und die familiäre Geschichte wiedergibt.

  • Schauspiel? Musical? Spektakel!

    Schauspiel? Musical? Spektakel!

    Das ließ bereits die zeilenweise Auflistung der Komparserie im Programm vermuteten und bestätigte der trotz seiner zweieinhalb Stunden Länge sehr kurzweilige Abend. Auch sonst fehlte es der Inszenierung von Gullivers Reisen an fast gar nichts.

  • Volle zwei Stunden blanker Welthass

    Volle zwei Stunden blanker Welthass

    Man weiß nicht, ob einem das Lachen im Halse stecken bleibt oder nicht in dieser eindringlichen Inszenierung von Werner Schwabs Radikalkomödie. Sicher ist: neben allem Schmunzeln überwiegen Ernst und bitterer Beigeschmack.

  • Gelegenheit macht Diebe – oder eine gelungene Inszenierung

    Gelegenheit macht Diebe – oder eine gelungene Inszenierung

    Die spritzige Saisoneröffnung in der Kammeroper des MusikTheaters an der Wien mit einem frühen Einakter Gioachino Rossinis ist nicht nur der drei Drehtüren auf der Bühne wegen eine durch und durch runde Sache.

  • – „welches grau?“ – „na grau halt.“

    – „welches grau?“ – „na grau halt.“

    Schwerfälliger Stoff in politischem Schwarzweiß versucht auf einer schrägen Bühne im Akademietheater Halt zu finden. Scheint der Inhalt zunächst am Hier und Jetzt inspiriert, fährt sich die konstruierte Dystopie zwischen Club, Politik und Narren fest.

  • Ein verhinderter Kindesmord und ein verhindertes Finale

    Ein verhinderter Kindesmord und ein verhindertes Finale

    Vom musikalisch unverzeihlichen Schluss einmal abgesehen, bietet sich in der Kammeroper eine bemühte Inszenierung eines ungeschliffenen Diamanten der Wiener Klassik aus der Feder einer Komponistin: Mit Isacco wird die biblische Geschichte um die Opferung des jungen Isaak durch dessen Vater Abraham auf die Bühne gebracht. Während das Stück zeitgenössisch gegenreformatorisch den katholischen Glauben stärken sollte,…

  • „Impero, vita e amore“ – Macht, Leben und Liebe; und überall Tod

    „Impero, vita e amore“ – Macht, Leben und Liebe; und überall Tod

    Ein kleines Haus mit Ess-, Schlaf- und Badezimmer sowie einer großen Terrasse: Braucht es noch mehr zum trauten Familienglück? Womöglich. Denn im Musiktheater an der Wien stellt dieses Ensemble die Szenerie für den Familienwahnsinn einer blutgeschwängerten Version des Hamlet.

  • Gefangen in Illusionen: „Tartuffe“ und das unausweichliche Schicksal der Leichtgläubigen 

    Gefangen in Illusionen: „Tartuffe“ und das unausweichliche Schicksal der Leichtgläubigen 

    Molières „Tartuffe“ ist mehr als ein klassisches Theaterstück – es ist eine pointierte Satire über gesellschaftliche Blindheit, die bis heute nichts von ihrer Brisanz verloren hat. In einer modernen Inszenierung von Barbara Frey wird das Stück auf faszinierende Weise neu interpretiert und lädt das Publikum des Burgtheaters dazu ein, über Manipulation und Selbsttäuschung nachzudenken. „Tartuffe“ ist eine…

  • „Wer Göd hat, der schaut nicht.“

    „Wer Göd hat, der schaut nicht.“

    Burgtheater /// 6. Dezember 2024 /// Liliom Philipp Stölzl inszeniert Ferenc Molnárs Liliom irgendwo im Nirgendwo zwischen Dünen, Plattenbauten und amerikanischen Träumen – voll immersiver Gewalt dank hoher cinematischer Präzision. Erst war Liliom als Ausrufer beim Ringelspiel des Praters bekannt, bis er sich in einen Streit zwischen seiner Arbeitgeberin und dem jungen Mädchen Julie einmischte…

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