Kategorie: Theaterkritik

  • Schrenk diesmal, nicht Strunk

    Schrenk diesmal, nicht Strunk

    Lukas Schrenk und Nils Strunk sind das wohl derzeit beliebteste Autorenduo auf den großen Wiener Bühnen. Derweil fungierte bisher nur Strunk als Gesicht in den durchweg umjubelten Stücken, wie der Zauberflöte oder auch der Schachnovelle am Wiener Burgtheater. Nun aber doziert auch Lukas Schrenk gewissermaßen sein Debüt in Wien in einer rasanten Geschichtsstunde.

  • Operette macht Kurzweil

    Operette macht Kurzweil

    Genau genommen handelt es sich bei Benamor gar nicht um eine Operette, sondern um eine Zarzuela. Die spanische Version dieser leichten Musiktheaterform. Und das ist auch der Abend durch und durch: leicht und spanisch. Das gereicht der Inszenierung zum Vor- wie Nachteil.

  • Alle wissen’s, keiner sagt’s

    Alle wissen’s, keiner sagt’s

    Das Ferienhaus. Der Titel lässt einen idyllischen Sommer vermuten oder einen Mord den Poirot aufklären muss. Beides gibt es auch – Sommer und Mord –, nur in einem wesentlich beklemmenderen und tragischeren Umfeld. 

  • Schauspiel? Musical? Spektakel!

    Schauspiel? Musical? Spektakel!

    Das ließ bereits die zeilenweise Auflistung der Komparserie im Programm vermuteten und bestätigte der trotz seiner zweieinhalb Stunden Länge sehr kurzweilige Abend. Auch sonst fehlte es der Inszenierung von Gullivers Reisen an fast gar nichts.

  • Gelegenheit macht Diebe – oder eine gelungene Inszenierung

    Gelegenheit macht Diebe – oder eine gelungene Inszenierung

    Die spritzige Saisoneröffnung in der Kammeroper des MusikTheaters an der Wien mit einem frühen Einakter Gioachino Rossinis ist nicht nur der drei Drehtüren auf der Bühne wegen eine durch und durch runde Sache.

  • Gefangen in Illusionen: „Tartuffe“ und das unausweichliche Schicksal der Leichtgläubigen 

    Gefangen in Illusionen: „Tartuffe“ und das unausweichliche Schicksal der Leichtgläubigen 

    Molières „Tartuffe“ ist mehr als ein klassisches Theaterstück – es ist eine pointierte Satire über gesellschaftliche Blindheit, die bis heute nichts von ihrer Brisanz verloren hat. In einer modernen Inszenierung von Barbara Frey wird das Stück auf faszinierende Weise neu interpretiert und lädt das Publikum des Burgtheaters dazu ein, über Manipulation und Selbsttäuschung nachzudenken. „Tartuffe“ ist eine…

  • Vom Töten und Allein sein

    Vom Töten und Allein sein

    Theater Spielraum /// 14. Februar 2024 /// „Wir töten Stella“  „Stella ist tot“ – doch wer hat „das kleine Mädchen von damals erwürgt“? Nicole Metzger entfesselt gnadenlos Marlen Haushofers düstere Erzählung „Wir töten Stella“ auf der Bühne des Theater Spielraum. Ein Abend voll beklemmender Intensität und psychologischer Abgründe, der das Publikum mit der unerbittlichen Frage…

  • Vom Federhaufen zum Pegasus und wieder zurück!

    Vom Federhaufen zum Pegasus und wieder zurück!

    Werk X-Petersplatz /// 03. Juni 2023 /// PICK MICH AUF!  Ausbrechen aus all den Befehlen, die alltäglich auf einen einprasseln? Fliegen, um Freiheit zu erlangen? Als Mensch mit rosa Gefieder und aufblasbaren Flügeln leben? All das und viel mehr wird in Spitzwegerichs Wiederaufnahme möglich gemacht. In Spitzwegerichs Stück, das von dem Produktionskollektiv in Kooperation mit…

  • Wiederholungszwang

    Wiederholungszwang

    Burgtheater /// 22. April 2023 /// Drei Winter In Tena Štivičić‘ Drei Winter ist das Persönliche politisch und das Politische persönlich. Für „100 Jahre Aufruhr“ (Štivičić) in der kroatischen Geschichte gilt: Plus ça change, plus c’est la même chose. Winter 1945. Ruža Kralj (Nina Siewert in einer Doppelrolle), die nicht erst der Partisanenkrieg gegen die…

  • Zur Kenntlichkeit entstellt

    Zur Kenntlichkeit entstellt

    Volx /// 30. März 2023 /// Szenen einer Ehe Markus Öhrns absurdistische Interpretation von Bergmanns Szenen einer Ehe im Volx fördert aus dem bekannten Material das erfrischend unpsychologische Bild einer Beziehung ohne Beziehung  zutage. Dem Publikum wird dabei in mehrerer Hinsicht ein starker Magen abverlangt. Johan ist erfolgreich, ausgeglichen, sexy, weltmännisch. Außerdem noch eine ganze…

  • Es regnet Shakespeare (und Schaumstoff)

    Es regnet Shakespeare (und Schaumstoff)

    Burgtheater /// 14. März 2023 /// Der Sturm Mit Der Sturm wird ein Klassiker von Shakespeare im Burgtheater neu aufgeführt. Hier werden die Zuschauer*innen auf eine entlegene Insel entführt, die in einer modernen Inszenierung mit Musik und Komik zum Leben erwacht. Der von seinem Thron vertriebene mailändische Herzog Prospero (Maria Happel) kontrolliert von einer entlegenen…

  • Mit Windows gegen den Kapitalismus

    Mit Windows gegen den Kapitalismus

    TAG /// 4. Februar 2023 /// Höllenangst Roaming und Bitcoins, Marlene Engelhorn und Hedgefonds: Das TAG überschreibt wortgewandt und spielfreudig “Höllenangst” von Johann Nestroy in einen digitalen Raum. Adele (Lisa Schrammel) ist die Erbin eines großen Vermögens, auf das ihr schmieriger Onkel Stromberg (Jens Claßen) Anspruch erhebt. Ihr anderer Onkel Reichthal (Georg Schubert) musste fliehen,…

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