Loading posts...
  • Minimalismus in seiner Größe

    Theater Nestroyhof Hamakom/// 13.05.2019/// Apart-ment   In wunderschöner Schlichtheit präsentiert Keyvan Sarreshteh private Anekdoten über seine Kindheit bis hin zum Ende seiner 20er. Ein Kübel Wasser, ein Schwamm und seine Stimme – mehr bedarf es dem 32-Jährigen in seiner Inszenierung nicht. Mit dem nassen Schwamm zieht er dunkle, feuchte Linien auf den schwarzen Boden des…

  • Tiefe Einblicke

    Halle E im Museumsquartier /// 12. Mai 2019 /// The Scarlet Letter Wer im Theater vor allem aufwendig konstruierte Geschichten und ausgiebige, Dialoge schätzt, kommt bei dieser Inszenierung nicht auf seine Kosten. Denn hier steht Angélica Liddells Darstellung im Vordergrund, die nur die nackte Wahrheit von The Scarlet Letter zeigt. Der Roman The Scarlet Letter…

  • Die diffuse Dreifaltigkeit der Gesellschaft fliegt zum Mars!

    Volx/Margareten /// 11. Mai 2019 /// Nach uns das All oder Das innere Team kennt keine Pause Silbernes Lametta, grüner Kunstrasen, mittig eine Matratze mit weißen Decken und Polstern, ein Keyboard, ein paar Plastikstühle und ein Tisch mit einer Eieruhr – wenn ein Bühnenbild so scheinbar zusammenhangslos und zerstreut wirkt, dann kann das Stück nur…

  • Ist (Liebes-)Glück Freiheit oder Arbeit?

    Volx/Margareten /// 03. Mai 2019 /// Die Leiden des jungen Werther Freiheit ist Glück und Glück ist Arbeit. Das behauptet zumindest Albert aus Goethes berühmten Liebes-Dreieck Albert-Lotte-Werther in Calle Fuhrs Fassung von „Die Leiden des jungen Werther“. Goethes Klassiker erzählt von der unerfüllten Liebe Werthers zu Lotte, die mit Albert verlobt ist. Ein Drama der…

  • Ich hör nur „Mimimi“.

    WERK X-Petersplatz/// 25.04.2019 /// Mein Hundemund Unklar, laut und wirr sudert der verwahrloste Metzger, Ehemann und Vater über die Gesellschaft der 90er. Der Hundsmaulsepp schafft es, in allen Belangen etwas Negatives zu finden.   Inmitten von aufgerissenen Müllsäcken, leeren Flaschen und gänzlichen Chaos streckt sich eine schmutzige Hand unter einer weiß-grauen Plastikplane hervor. Grunzend und…

  • Sie haben die Latte hoch gehängt

    Akademietheater Wien /// 26. April 2019 /// Land in Sicht Joachim Meyerhoff inszeniert einen Abend in dem der verstorbene Burgschauspieler Ignaz Kirchner die Hauptrolle spielt. Joachim Meyerhoff serviert eine Anekdote nach der anderen über seinen 2018 verstorbenen Schauspielerfreund und plaudert dabei überraschend freizügig aus dem Nähkästchen. Im Hintergrund unterhalten Fabian Krüger und Mirco Kreibich das…

  • Meine Kultur, mein Balkon!

    TheaterArche /// 16. April 2019 /// BALKON Welchen Raum nimmt der Kulturbegriff für mich persönlich auf meinem “Balkon” ein? Was ist Kultur und wer darf sie definieren? Drei Frauen stellen sich ihrem eigenen Kulturbegriff: Doch was passiert, wenn er nicht mit den Vorstellungen der anderen korreliert? Auf der Bühne ist eine Hängematte zu sehen, die…

  • Alles Spielen ist ein Gespielt-Werden

    KOSMOS Theater /// 2. April 2019 /// Sprengkörperballade Drei Frauen, drei Sprengkörper – Die “Sprengkörperballade” zeigt den Versuch, seine eigene Geschichte erzählen. Dabei ist alles erlaubt. Man hätte die “Sprengkörperballade” der jungen Wienerin Magdalena Schrefel naturalistisch erzählen können. Als sozialkritische Migrationsgeschichte mit demselben feministischen Blick, den zeitgenössische Regisseur_innen auf etwa ein Stück von Gerhard Hauptmann…

  • Ready, Go!

    Volx/Margareten /// 30. März 2019 /// Silver Surfer Digital Natives und Digital Dinosaurs stellen sich zusammen der Frage: Ruinieren WhatsApp, Instagram, Facebook & Co. unsere Gesellschaft? Sie lassen unsere Emotionen abstumpfen, verkomplizieren Beziehungen, verderben unsere Sprache, schlucken so unendlich viel Lebenszeit und steigern das Suchtpotenzial nach mehr Aufmerksamkeit und Selbstinszenierung. Diese Ansichten teilen nicht nur…

  • Am Land ist doch alles gut, oder?

    Theater Nestroyhof/Hamakom /// 28. März 2019 /// TOM À LA FERME Das Land lässt die Worte nicht zu, einem jungen Mann fehlt die Sprache, für sich selbst und die anderen, was bleibt ist Gewalt. Ein Erinnerungsstück, wohin wir gehen, wenn wir aus Angst vor Verletzung schweigen.     Eine nächtliche Autofahrt auf der Leinwand führt…

X

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen