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  • Sprache(los)

    Theater Hamakom Nestroyhof /// 05. Juni 2019 /// Farc.ie Sprache formt das Denken. Sie kann solidarisieren, ein- und ausgrenzen. Sprache ist identitätsstiftend- in Bezug auf kultureller, ethnischer, aber auch sexueller Zugehörigkeit. In welchem Verhältnis Sprache zu Genderbewusstsein steht und wie Sprache Binarität und Transsexualität (de)konstruiert, sind die Leitfragen der Ein-Mann_Frau Performance Farci.e von Sorour Darabi.…

  • Brasilianische (Un-)Vereinbarkeit

    Odeon Theater /// 14. Mai 2019 /// aCORdo Sie sind exotisch, sie sind bunt und sie sind auf fast jeder Postkarte von Rio de Janeiro zu sehen: Die brasilianischen Favelas. Doch sie sind mehr als eine Sehenswürdigkeit, die man als Touri-Attraktion für die Fotolinse missbraucht– Favelas sind das Sinnbild sozialer und gesellschaftlicher Hierarchisierung des gigantischen…

  • Ready, Go!

    Volx/Margareten /// 30. März 2019 /// Silver Surfer Digital Natives und Digital Dinosaurs stellen sich zusammen der Frage: Ruinieren WhatsApp, Instagram, Facebook & Co. unsere Gesellschaft? Sie lassen unsere Emotionen abstumpfen, verkomplizieren Beziehungen, verderben unsere Sprache, schlucken so unendlich viel Lebenszeit und steigern das Suchtpotenzial nach mehr Aufmerksamkeit und Selbstinszenierung. Diese Ansichten teilen nicht nur…

  • Ein Strudel an Assoziationen

    Burgtheater Vestibül /// 25. Jänner 2018 /// Beben Was macht Krieg mit uns? Auf der Suche nach einer Antwort zieht die Inszenierung eine Linie von Waffenpolitik über die bunten 80er bis zu Zivilcourage und solidarischem Handeln. Die Autorin Maria Milisavljevic entlarvt die Sinnlosigkeit von Krieg und Gewalt und beleuchtet mit bittersüßer Komik unser Jetzt. Sie…

  • Für ein offenes und buntes Wien

    Christoph Slagmuylder präsentierte mit einer Partitur an zeitgenössischen und internationalen Produktionen ein facettenreiches Programm der Wiener Festwochen 2019. Das Ziel der diesjährigen Wiener Festwochen ist es, mit Tanz, Theater und Performance den Nerv der Zeit zu treffen. Durch zahlreiche multidisziplinäre Arbeiten an über 27 verschiedenen Orten, ist die Intendanz um die Vermeidung von Kurzsichtigkeit und…

  • Zwischen den Stühlen

    Theater Drachengasse // 14.01.2019// Tag des Zorns Wenn die Inszenierung von Mercedes Echerer eine Farbe hätte, wäre es ein Grau, wie die raue Hauswand des Bühnenbildes, welche die Trostlosigkeit der ungarischen Gesellschaft zum Ausdruck bringt. Betupft wäre das fade Grau aber mit kleinen grell-, farbigen Flecken, denn die unschlagbare Komik, die das gesamte Stück durchzieht,…

  • Fluss ohne Ufer

    Kosmos Theater ///  13. Dezember 2018 /// Begehren Ein Überraschungsmoment eröffnet den Abend am Kosmostheater. Fünf nackte Schauspieler_innen laufen auf die Bühne, platzieren sich vor uns, halten Blickkontakt und lächeln uns zu. Ein subtil aufkommendes Schamgefühl ist unvermeidbar, peinlich berührtes Wegschauen aber auch uncool. Also schnell Zurücklächeln– das ist nie falsch! Die Zuschauer_innen der Inszenierung…

  • Leere und einsame Körper im Eisschloss

    Theater an der Josefstadt /// 15. November 2018 /// Der einsame Weg „Wer hat sie denn gekannt von uns allen?“, fragt sich die Figur Felix über seine eigene Schwester Johanna, als er in der finalen Szene des Stückes erfährt, dass sie sich auf brutale Weise ertränkt hat. Ein sehr sachlich-kühles Statement des Bruders, von dem…

  • „Der Mensch muss brav sein. Ein braver Mensch denkt nicht…“

    WERK X – Petersplatz /// 25. Oktober 2018 /// Ein Staatenloser Ständige Kontrolle und Bewachung, die einen zur Anpassungsfähigkeit zwingen – so beschreibt Alireza Daryanavard die Gesellschaft in seinem Heimatland Iran. Am Donnerstagabend im WERK X – Petersplatz erzählt Alireza Daryanavard, der gleichzeitig Autor und Schauspieler ist, in dem Einpersonenstück „Ein Staatenloser“ seine Geschichte: Verschiedene…

  • In deinem Kopf treibt die Außenwelt weiter ihren Wahnsinn

    WERK X-Petersplatz /// 11. Oktober 2018 /// Der Christuskomplex Ohrenbetäubende Technomusik bringt den kleinen Zuschauersaal zum Beben. Das Licht flackert in einem blitzartigen Rhythmus. Zwei halbnackte Darsteller schreiten in schwarzen Latzhosen auf die Bühne. Ihre Blicke sind apathisch und leer. Die Premiere von „Der Christuskomplex“, eine Produktion vom „theater der sprachfehler“ in Kooperation mit dem…

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