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  • Für ein offenes und buntes Wien

    Christoph Slagmuylder präsentierte mit einer Partitur an zeitgenössischen und internationalen Produktionen ein facettenreiches Programm der Wiener Festwochen 2019. Das Ziel der diesjährigen Wiener Festwochen ist es, mit Tanz, Theater und Performance den Nerv der Zeit zu treffen. Durch zahlreiche multidisziplinäre Arbeiten an über 27 verschiedenen Orten, ist die Intendanz um die Vermeidung von Kurzsichtigkeit und…

  • Drei Sprachen für ein Wechselbad der Gefühle

    WERK X /// 18.Jänner 2019 /// Gegen die Wand Das WERK X präsentiert erneut die Theateradaption von Fatih Akins Erfolgsfilm “Gegen die Wand” als trilinguales Stück mit genialer Besetzung und perfekt durchdachter Inszenierung, bei welcher der Spaß nicht zu kurz kommt. Fatih Akins Film “Gegen die Wand” hat bei seiner Erscheinung 2004 in der deutschen…

  • Wer hat Angst vorm Watschenmann?

    Volx/Margareten /// 31. Jänner 2019 /// Watschenmann Basierend auf dem Roman von Karin Peschka inszeniert Bérénice Hebenstreit ein eindringliches und publikumsnahes Stück, das die Wiener Gesellschaft der Nachkriegszeit aus einem kritischen Blickwinkel heraus betrachtet. Wo liegt die Grenze zwischen “normal” und “verrückt”? Wann ist etwas “normal”? Sagt dieser Heinrich nicht etwas Wahres und wieso hört…

  • Theaterschaffende im Gespräch: Bérénice Hebenstreit

    „Wir müssen zeigen, wie einfach die Dinge sind, und, dass man darüber sprechen kann.“ Regisseurin Bérénice Hebenstreit über die Thematisierung wirtschaftlicher Zusammenhänge am Theater. Ein sonniger, aber noch recht kalter Montag geht Anfang Februar zuende und ein Grüppchen theaterinteressierter Wiener_innen hat sich um eine Couch versammelt. Eine von ihnen ist Regisseurin Bérénice Hebenstreit, die sich…

  • Zwischen den Stühlen

    Theater Drachengasse // 14.01.2019// Tag des Zorns Wenn die Inszenierung von Mercedes Echerer eine Farbe hätte, wäre es ein Grau, wie die raue Hauswand des Bühnenbildes, welche die Trostlosigkeit der ungarischen Gesellschaft zum Ausdruck bringt. Betupft wäre das fade Grau aber mit kleinen grell-, farbigen Flecken, denn die unschlagbare Komik, die das gesamte Stück durchzieht,…

  • Fluss ohne Ufer

    Kosmos Theater ///  13. Dezember 2018 /// Begehren Ein Überraschungsmoment eröffnet den Abend am Kosmostheater. Fünf nackte Schauspieler_innen laufen auf die Bühne, platzieren sich vor uns, halten Blickkontakt und lächeln uns zu. Ein subtil aufkommendes Schamgefühl ist unvermeidbar, peinlich berührtes Wegschauen aber auch uncool. Also schnell Zurücklächeln– das ist nie falsch! Die Zuschauer_innen der Inszenierung…

  • Neue Dramatik als Auto. Eine Fahrt aus Deutschland Richtung Balkan

    Schauspielhaus Wien /// 12.Jänner 2019 /// Autos Assoziativ fließende Reflexionen eines Gastarbeiterkindes, gekleidet in schwarze Pastorentracht, dargebracht von einem Auto mit zwei Fahrenden. Die Reise geht aus Deutschland über Österreich Richtung Balkan. Ankommen werden wir nicht. Dazwischen ein sehr schönes Lied. Eine Autofahrt. Anschnallen, es geht los. Behutsam öffnet Franz-Xaver Mayr, mittlerweile quasi Hausregisseur in…

  • Leere und einsame Körper im Eisschloss

    Theater an der Josefstadt /// 15. November 2018 /// Der einsame Weg „Wer hat sie denn gekannt von uns allen?“, fragt sich die Figur Felix über seine eigene Schwester Johanna, als er in der finalen Szene des Stückes erfährt, dass sie sich auf brutale Weise ertränkt hat. Ein sehr sachlich-kühles Statement des Bruders, von dem…

  • Frau Grollfeuer, die allmächtige Puppenspielerin

    Akademietheater /// 29. November 2018 /// Volksvernichtung oder Meine Leber ist sinnlos Eingesperrt in einer Blase durchleben die mit Puppen dargestellten Figuren hausgemachten Horror. Frau Grollfeuer steht, im übertragenen wie im wörtlichen Sinne, über diesem. Die Inszenierung hat mir imponiert, abgeholt hat sie mich leider nicht. Der Horror findet auf der Bühne in einer Blase…

  • AUS LIEBE: Ein extrem witziger, zutiefst feministischer Akt

    Kabarett Niedermair /// 14. November 2018 /// AUS LIEBE von Ulrike Haidacher Eine unheimliche Kinderstimme, ein pseudo-feministischer, elitärer Männer-Regisseur, ein klebriges Petersilienstück, ein glückliches Paar und eine geflüchtete Familie – in diese Kellerparty tappt die Ich-Erzählerin des Ein-Personen-Kabaretts “Aus Liebe”. Ein Abend, den du dir geben solltest. Nicht nur wegen Verena. Verena ist die beste.…

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