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  • Tiefe Einblicke

    Halle E im Museumsquartier /// 12. Mai 2019 /// The Scarlet Letter Wer im Theater vor allem aufwendig konstruierte Geschichten und ausgiebige, Dialoge schätzt, kommt bei dieser Inszenierung nicht auf seine Kosten. Denn hier steht Angélica Liddells Darstellung im Vordergrund, die nur die nackte Wahrheit von The Scarlet Letter zeigt. Der Roman The Scarlet Letter…

  • Die diffuse Dreifaltigkeit der Gesellschaft fliegt zum Mars!

    Volx/Margareten /// 11. Mai 2019 /// Nach uns das All oder Das innere Team kennt keine Pause Silbernes Lametta, grüner Kunstrasen, mittig eine Matratze mit weißen Decken und Polstern, ein Keyboard, ein paar Plastikstühle und ein Tisch mit einer Eieruhr – wenn ein Bühnenbild so scheinbar zusammenhangslos und zerstreut wirkt, dann kann das Stück nur…

  • Gelangweilte Jugend mit Wählscheibentelefonen

    Theater in der Josefstadt/Probebühne /// 08. Mai 2019 /// Magic Afternoon Bei Wolfgang Bauers Stück über die gelangweilte Jugend werden nicht nur viele Zigaretten geraucht und Bücher durch die Gegend geworfen, sondern auch gesellschaftliche Themen verhandelt. Das Leben als Jugendliche in einem Dorf ist nicht einfach: Charly und Birgit sitzen an einem heißen Sommertag in…

  • Ist (Liebes-)Glück Freiheit oder Arbeit?

    Volx/Margareten /// 03. Mai 2019 /// Die Leiden des jungen Werther Freiheit ist Glück und Glück ist Arbeit. Das behauptet zumindest Albert aus Goethes berühmten Liebes-Dreieck Albert-Lotte-Werther in Calle Fuhrs Fassung von „Die Leiden des jungen Werther“. Goethes Klassiker erzählt von der unerfüllten Liebe Werthers zu Lotte, die mit Albert verlobt ist. Ein Drama der…

  • Gib mir Text, gib mir Meinung!

    WERK X /// 03. Mai 2019 /// Je suis Fassbinder Das WERK X präsentiert Falk Richters Text aus dem Jahr 2016, der auf intermedialer Ebene die Dreharbeiten zu Fassbinders Film “Deutschland im Herbst” mit aktuellen politischen Diskursen verwebt. Als Rahmenhandlung können grob Dreharbeiten gesehen werden, die Schauspieler_innen spielen Schauspieler_innen, wobei die Grenzen zwischen Film und…

  • Ich hör nur „Mimimi“.

    WERK X-Petersplatz/// 25.04.2019 /// Mein Hundemund Unklar, laut und wirr sudert der verwahrloste Metzger, Ehemann und Vater über die Gesellschaft der 90er. Der Hundsmaulsepp schafft es, in allen Belangen etwas Negatives zu finden.   Inmitten von aufgerissenen Müllsäcken, leeren Flaschen und gänzlichen Chaos streckt sich eine schmutzige Hand unter einer weiß-grauen Plastikplane hervor. Grunzend und…

  • Sie haben die Latte hoch gehängt

    Akademietheater Wien /// 26. April 2019 /// Land in Sicht Joachim Meyerhoff inszeniert einen Abend in dem der verstorbene Burgschauspieler Ignaz Kirchner die Hauptrolle spielt. Joachim Meyerhoff serviert eine Anekdote nach der anderen über seinen 2018 verstorbenen Schauspielerfreund und plaudert dabei überraschend freizügig aus dem Nähkästchen. Im Hintergrund unterhalten Fabian Krüger und Mirco Kreibich das…

  • Meine Kultur, mein Balkon!

    TheaterArche /// 16. April 2019 /// BALKON Welchen Raum nimmt der Kulturbegriff für mich persönlich auf meinem “Balkon” ein? Was ist Kultur und wer darf sie definieren? Drei Frauen stellen sich ihrem eigenen Kulturbegriff: Doch was passiert, wenn er nicht mit den Vorstellungen der anderen korreliert? Auf der Bühne ist eine Hängematte zu sehen, die…

  • Klischee olé im Scheidungskrieg

    Theater in der Josefstadt /// 11.April 2019 /// Toulouse Noch ein letztes Mal die Ex-Frau vor der Scheidung treffen und dafür der Freundin eine kleine Notlüge auftischen – was kann da schon schiefgehen? Einiges, wenn in David Schalkos Auftragsstück für die Josefstadt ein Terroranschlag dazwischenkommt. Nach 19 Jahren Ehe treffen sich Silvia und Gustav kurz…

  • Alles Spielen ist ein Gespielt-Werden

    KOSMOS Theater /// 2. April 2019 /// Sprengkörperballade Drei Frauen, drei Sprengkörper – Die “Sprengkörperballade” zeigt den Versuch, seine eigene Geschichte erzählen. Dabei ist alles erlaubt. Man hätte die “Sprengkörperballade” der jungen Wienerin Magdalena Schrefel naturalistisch erzählen können. Als sozialkritische Migrationsgeschichte mit demselben feministischen Blick, den zeitgenössische Regisseur_innen auf etwa ein Stück von Gerhard Hauptmann…

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